Thermische Trägheit des Gebäudes ist die Eigenschaft eines Objekts, die bestimmt, wie schnell es auf Änderungen der Umgebungstemperatur und der inneren Bedingungen reagiert. Sie beschreibt, wie schnell sich das Haus aufheizt oder abkühlt als Reaktion auf Veränderungen der Außenlufttemperatur, der Sonneneinstrahlung oder des Betriebs von Heiz- und Kühlsystemen.
Die thermische Trägheit ergibt sich aus einer Kombination von thermische Akkumulation von Trennwänden und ihre Isolierung. Es handelt sich jedoch um ein separates Konzept, das sich auf dynamische Phänomene im Laufe der Zeit bezieht. Gebäude mit hoher thermischer Trägheit zeichnen sich durch langsame Änderungen der Innentemperatur aus. Dies fördert stabile thermische Bedingungen und begrenzt kurzfristige Temperaturschwankungen. Der Grad der thermischen Trägheit wird beeinflusst durch:
- Gewicht der Fächer,
- Wärmekapazität von Trennwänden,
- Anordnung der Konstruktionsschichten,
- der Grad der Kopplung der Wärmespeicherelemente an die Raumluft.
Einschlägige die Nutzung des Gebäudes ist ebenfalls wichtig und die Funktionsweise der Heizungs- und Lüftungsanlagen.



