Rahmen-Technik ist eine Bauweise, bei der die tragende Struktur des Gebäudes auf einem Skelett ruht, das in der Regel aus Holz oder Stahl besteht. Das Skelett trägt die Lasten des Gebäudes, und die Zwischenräume zwischen den Elementen sind mit Dämmstoffen gefüllt. Die Rahmenbauweise ist wegen ihrer kurzen Bauzeit, ihrer Leichtbauweise und ihrer guten Dämmeigenschaften beliebt. Sie wird vor allem im Wohnungsbau, aber auch in Industriehallen und Geschäftsgebäuden eingesetzt.
Grundlage der Konstruktion ist beispielsweise ein entsprechend vorbereitetes Bauholz der Klasse C24. Der Wandrahmen wird mit der Verkleidung, der Dämmung sowie den Dampf- und Windschutzschichten verbunden. Die Anordnung der einzelnen Schichten hängt von der gewählten konstruktiven Lösung ab.
Wie entsteht ein Haus in Rahmenbauweise?
Die Bauteile können direkt auf der Baustelle vorbereitet werden oder vorgefertigt in der Fabrik. Bei der Vorfertigung werden die fertigen Wandelemente und andere Bauteile auf das Baugrundstück transportiert und anschließend bei der Montage des Gebäudes miteinander verbunden.
Was zeichnet die Skeletttechnik aus?
Rahmenkonstruktion ermöglicht eine präzise Vorfertigung der Bauteile und den Einsatz von Fertigbauteilen, was die spätere Montage vereinfacht. Von entscheidender Bedeutung sind dabei die Qualität des Holzes, die korrekte Ausführung der Verbindungen sowie die Gewährleistung der durchgehenden Dämmung und der Dichtheit der Trennwände.
Skelettbauweise versus Mauerwerksbauweise
Der wesentliche Unterschied betrifft die Bauweise des Gebäudes. Bei der Skelettbauweise werden die Lasten von Holzrahmen, während im traditionellen Mauerwerksbau diese Funktion in erster Linie von gemauerten Bauteilen übernommen wird.



